Hier möchte ich Ihnen Informationen zu meiner bisherigen beruflichen Erfahrung und zu meinem ehrenamtlichen Engagement geben, um Ihnen so ein Bild von meinen kommunalpolitischen Schwerpunkten begründen zu können. Hierbei stelle ich lediglich einen Auszug aus dem tatsächlichen Umfang vor.

Geboren wurde ich 1977 in Aachen und wuchs im Haus meiner Eltern in der Eygelshovener Str. auf, die 33 Jahre lang meine Adresse bleiben sollte. Ich habe eine wundervolle Tochter, die uns alle sehr glücklich macht.

Zwischen 1994 und 2006 war ich als freischaffender Mitarbeiter für die Aachener Zeitung im Kulturteil tätig und durfte so auch das Kulturangebot der übrigen Nordkreiskommunen kennenlernen. Noch als Schüler sammelte ich im Refugium Eschweiler, einem Seniorenheim mit integriertem betreutem Wohnen Erfahrungen in der Seniorenarbeit. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung vertiefte ich, als ich begann bei der Lebenshilfe Aachen Kurse anzubieten. In verschiedenen Projekten bot ich so Menschen mit geistiger Behinderung eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung und Integration.

Obwohl ich meinen Zivildienst auch bei der Lebenshilfe Aachen oder in der Rodaschule antreten konnte, entschied ich mich zum Dienst in der Bundeswehr. Innerhalb eines Jahres wurde ich bereits zum Unteroffizier der Reserve befördert und bin während meiner Semesterferien über viele Jahre hinweg zum Offizier ausgebildet worden. Ich habe diesen Schritt nie bereut und habe ca. 280 Mann im Kommando in meiner Einheit, wo ich heute noch gespiegelt bin. Sowie ich kann verbringe ich meine Ferien in meiner Einheit und lerne dort immer noch dazu.

In meiner Studienzeit in Köln durfte ich 2 Jahre lang für die Schönmackers Umweltdienste arbeiten. Dort bekam ich einen Überblick in die Kanalreinigung, Friedhofspflege und in die Abfallwirtschaft. Zwar disponierte ich hauptsächlich den Elektroschrott für die Stadt Bonn, doch erstellte ich auch eine Marktanalyse und kümmerte mich um nicht beglichene Rechnungen bei Kommunen. Darüber hinaus fuhr ich auch mit unseren Mitarbeitern raus zu Kanalreinigungen und lernte so verschiedene Systeme und Möglichkeiten der Reinigung und Spiegelung kennen. Die Zeit im Unternehmen bestärkte mich in der Entscheidung den städtischen Abfall künftig auch über eine Anstalt öffentlichen Rechts abfahren lassen zu können, um Gebühren für den Bürger einzusparen. Ich war vom Beitritt der Stadt Herzogenrath bis 2009 Beirat in der RegioEntsorgung. 

In meinem Jurastudium arbeitete ich vier Jahre lang für Professor Schöbener an der Professur für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Universität zu Köln. Meine Examensarbeit im Schwerpunkt schrieb ich über Versammlungsverbote von Nationalsozialisten in Abwägung zwischen Versammlungsfreiheit und Meinungsfreiheit.

Nachdem ich in Aachen das Lehramtsstudium in den Fächern Geschichte und katholische Religionslehre aufgenommen hatte, begann ich mit meiner Tätigkeit bei der Firma E-Quad Powersystems GmbH, die zu diesem Zeitpunkt noch in Aachen ansässig war. DIe Firma vertreibt Mikrogasturbinen, die als Kraftwerk im Bereich der Kraftwärmekopplung eingesetzt werden kann. Gerade für den Bereich Umweltpolitik bekam ich hier sehr interessante Ansätze, da ich für Marketing und Vertrieb mit zuständig war und so zu vielen Messen fahren durfte, wo ich auch mit anderen Herstellern in Kontakt kam. Auch durch mein Engagement zog die Firma von Aachen ins TPH nach Kohlscheid, wo sie stetig expandiert.

Nach erfolgreicher Zwischenprüfung in Theologie bekam ich eine Vertretungslehrerstelle am Berufskolleg Eschweiler, wo ich zwei Jahre lang unterrichtete. Nach dem 1. Staatsexamen arbeitete ich als Referendar eineinhalb Jahre am Gymnasium und absolvierte die Ausbildung zum Diplom Gymnasiallehrer. Dennoch zog es mich nicht nur nach Herzogenrath zurück, sondern auch an die Rodaschule, wo ich mich seit über 20 Jahren ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung einsetze. Inzwischen bin ich als Studienrat an einem Berufskolleg beschäftigt und genieße jeden morgen mit Freude ein tolles Arbeitsklima in meiner absoluten Wunschschule.

Dies führt nahtlos zu meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten:

1991 übernahm ich im Verein zur Förderung behinderter Kinder und Erwachsener in Herzogenrath e.V. die Orffgruppe der Erwachsenengruppe und machte mit den Behinderten gemeinsam Musik. Im gleichen Jahr wurde ich Leiter bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, wo ich bis 2013 Stammesvorstand war. Es scheint, als wäre dies ein Jahr gewesen, wo sich viele langjährige Hobbys rauskristallisierten, denn ich begann mit Burgführungen auf Burg Rode unter Anleitung meines Vaters und sang im Madrigalchor Herzogenrath erstmalig mit. 1993 gründete ich mit Freunden gemeinsam die Junge Union Herzogenrath neu und begann meine politische Laufbahn.

Über eine Vielzahl an Vorstandsposten innerhalb er Jungen Union Herzogenrath und der Jungen Union des Kreises Aachen wurde ich schließlich Kreisvorsitzender der Jungen Union Aachen Land, Mitglied des Bezirksvorstandes, Deligierter des Deutschlandtages, des NRW Tages, gründete 2004 gemeinsam mit Freunden die Junge Europäische Volkspartei Euregio-Maas Rhein, wurde Mitglied der Kreistagsfraktion der CDU Aachen Land und war sachkundiger Bürger im Ausschuss für Strukturentwicklung, Wirtschaftsförderung und Verkehr des Kreises Aachen. Ich war zwischen 2004 und 2009 stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU Herzogenrath und bin seit 2004 jugendpolitischer Sprecher. Ich war im Arbeitskreis zur Erstellung des KiBIZ der CDU NRW. Bei der Kommunalwahl 2009 gab ich meinen Wahlkreis ab und tauschte mit Frau Sobczyk den Wahlkreis, um mein Wohngebiet betreuen zu können. Leider unterlag ich mit wenigen Stimmen dem SPD Kandidaten und war vorübergehend kein Stadtratsmitglied, bis ich dann nachrückte. In dieser Zeit blieb ich jugendpolitischer Sprecher der CDU und stellvertretender umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Momentan bin ich neben dem Jugenhilfeausschuss und Umwelt- und Planungsaschuss auch noch Mitglied im Bildung- Sport und Kulturausschuss und im Wahlprüfungsausschuss der Stadt Herzogenrath. Ich kandiere gerne für die CDU Herzogenrath, weil ich für die Stadt etwas bewegen und verändern möchte. Hierfür setze ich mich auch ehrenamtlich über viele Jahre hinweg ein. Daneben bin ich stellvertretender Vorsitzender der Verbandsversammlung der VHS Nordkreis Aachen. In der Grundstückentwicklung Herzogenrath GmbH bin ich als Gesellschafter für die Stadt Herzogenrath und seit 2016 Vorsitzender des Haus.Wohnen.West.eV einem Verein, der sich gezielt für die Interessen von Haus- und Grundbesitzern einsetzt und so zur Stadtentwicklung beiträgt.

Momentan bin ich Geschäftsführer des Vereins zur Förderung behinderter Kinder und Erwachsener in Herzogenrath e.V. Dort war ich vorübergehend auch noch kommissarischer Kassierer. Bei einem Verein mit über 700 Mitgliedern, der jährlich über 30.000 Euro zur Förderung behindert Kinder und Erwachsener umsetzt, keine Kleinigkeit. Der Verein unterstützt neben einer Erwachsenengruppe auch noch die Rodaschule und zwei integrative Kindertageseinrichtungen.

Ich mache zudem kein Geheimnis daraus, dass ich Jäger bin. Der Jagdbezirk Herzogenrath-Mitte wird nun schon seit 4 Generationen von meiner Familie bejagt. Die Jägerprüfung ist eine der umfangreichsten Prüfungen, die ich kenne und das, was ich dort über Umweltschutz, Hege und Recht lernen durfte, fließt häufig in Umwelt- und Planungsauschusssitzungen der Stadt Herzogenrath mit ein. Viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt nutzen die Jagd als Quelle für heimisch gewachsenes Fleisch und bestellen regelmäßig Wildschwein, Gans und Co. Die Bestandsregulierung ist eine wesentliche Aufgabe der Jagd zum Schutz aller Tierarten. Aus gegebenen Anlass weise ich vorsorglich darauf hin, dass wir NICHT zuständig sind für das Rehwild auf dem Waldfriedhof. Ich habe das Ordnungsamt der Stadt Herzogenrath beraten, wie effektiv ein Verbissschutz vorgenommen werden kann, aber in befriedeten Bezirken ruht die Jagd. Die Zäune und die Tore wurden zuletzt von der Stadt aufwendig überholt und gemeinsam mit uns und der unteren Jagdbehörde überprüft. Wenn sie Verbisse auf Gräbern feststellen, melden sie bitte nach Möglichkeit mit Schadenssumme den Vorfall an den Leiter des Ordnungsamtes Herzogenrath, Jürgen Venohr.

Manche Hundehalter sind immer wieder irritiert, wenn der Jagdschutz darauf hinweist, dass im Wurmtal, Broichbachtal etc. die Hunde an die Leine zu nehmen sind. Die Wege durchlaufen Naturschutzgebiete und hier sind Hunde grundsätzlich an der Leine zu führen. Die CDU hat bei der Stadt Herzogenrath den Antrag eingereicht Hundewiesen auszuweisen, um den geliebten Vierbeinern Auslauf zu ermöglichen. Es betrübt mich, wenn ich immer wieder gerissenes Rehwild aus dem Bestand nehmen muss. Besonders ärgerlich sind die Vorfälle, wo Ricken (also führende oder tragenende weibliche Rehe) von Hunden gerissen wurden. Die meisten Hundehalter, die anfänglich eher unverständlich darauf reagieren, wenn man sie anspricht, verstehen beim Anblick der Bilder auch den anderen Standpunkt. Natürlich sind es nie die eigenen Hunde, die wildern, aber gerade in Naturschutzgebieten sollten wir uns an die Vorschriften halten. Im Wurmtal ist zudem der Biber sehr stark präsent, der sich von Hunden sehr schnell stören lässt. Die ebenfalls im gesamten Stadtgebiet vertretene Nutria fackelt im übrigen nicht lange mit Hunden, wenn sie Junge hat. Die Bissverletzungen der Sumpfbiber sind für Hunde sehr gefährlich.

Als Beisitzer im Kuratorium von Burg Rode konnte ich vieles von dem Umsetzen, was wir heute als Alltäglich hinnehmen. Die Öffnungszeiten des Burggartens, die Umgestaltung im Rahmen der Euregionale 2008, das Burg Kaffee auf Burg Rode, die Möglichkeit Hochzeiten und Feste auf Burg Rode zu feiern sind Ereignisse, die von mir aktiv mitgestaltet wurden. Ich setze mich derzeit für die umfangreiche Sanierung von Burg Rode ein. Hierzu zählt die Anschaffung einer Gasheizung, die Doppelverglasung, die Dachsanierung der Hausmeisterwohnung etc. Eine Großbaustelle mit dem Ziel auch künftigen Generationen unsere Burg, das historische Wahrzeichen von Herzogenrath, erhalten zu können. Hierzu gehören auch die knapp 70 ehrenamtlichen Führungen im Jahr, wenn Schulklassen, Vereine oder Delegationen durch unsere Burg geführt werden. Ich bin im Kuratorium neben dem Gebäude auch für die Geschichtsarbeit zuständig. Diese Seite soll Ihnen auch die Möglichkeit geben sich über die Geschichte zu informieren und neue Erkenntnisse zu lesen.

Ich hoffe Ihnen mit diesen Informationen ein offenes Bild von mir geben zu können. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, scheuen Sie sich bitte nicht mich zu kontaktieren.